Seit dem 4. Quartal 2017 führt das ifoifo Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.-Institut im Auftrag der Bundesarchitektenkammer monatlich eine Panel-Befragung durch und erstellt basierend auf diesen Daten vierteljährlich einen Konjunkturbericht für den Bereich Architektur. Die monatliche Panel-Befragung knüpft, an die frühere Architektenumfrage an, die seit 2005 erstellt wurde.
Das Architekten-Panel mit einer Panelgröße von aktuell knapp 300 Architekturbüros aus allen Bundesländern ist dabei Teil der monatlichen branchenübergreifenden Konjunkturumfragen des ifo-Instituts.
Gefragt wird nach den Indikatoren Geschäftslage, -klima und –erwartungen, dem Auftragsbestand, der Entwicklung von Umsatz, Beschäftigtenzahl und der Preisentwicklung sowie den Erwartungen hierzu.
Geschäftsklima im 3. Quartal 2025 nicht zufriedenstellend
Das von der BAK mit dem Münchner ifo-Institut unter deutschen Architekturbüros erhobene Geschäftsklima hat sich seit dem Jahr 2022 kontinuierlich eingetrübt, scheint aber zum Jahresbeginn 2025 einen Boden gefunden zu haben. Das Geschäftsklima bei den befragten Architekturbüros hat im Sommer 2025 Aufwärtstendenzen gezeigt; zum Ende des 3. Quartals hat es sich jedoch aufgrund der pessimistischeren Erwartungen wieder eingetrübt und ist nach wie vor unbefriedigend.
Die Zufriedenheit mit der Geschäftslage zeigte in den letzten 12 Monaten deutliche Schwankungen, dabei liegt der Lageindikator derzeit weit unter seinem Langzeitdurchschnitt.
Die Geschäftserwartungen waren in den letzten 3 Jahren durchgehend von Pessimismus gekennzeichnet und schwanken um einen negativen Saldenwert von -20. Zum Ende des 3. Quartals hat bei den Geschäftserwartungen der Pessimismus weiter zugenommen.
Die Auftragsbestände sind zum Ende des 3. Quartals leicht gesunken; sie werden daher vielfach als unzureichend beurteilt. Hinsichtlich der Personalentwicklung deuten die Zahlen auf einen erwarteten Personalabbau in den Büros hin.
Einmal im Quartal erstellt das ifo-Institut einen Bericht zur konjunkturellen Lage bei den Architekturbüros. Den aktuell veröffentlichten Bericht für das 2. Quartal 2025 und aktuelle Diagrammübersichten können Sie nachfolgend runterladen. Alle älteren Quartalsberichte finden Sie im unteren Bereich dieser Seite.
Monatlich ermittelt das ifo-Institut die verschiedenen Werte zur Lage der Architekturbüros. Die monatsaktuellen Diagramme mit den Daten finden Sie nachfolgend:
Im Dezember 2022 ist ein Aufsatz „Branchen im Fokus: Architektur- und Ingenieurbüros“ im ifo-Schnelldienst erschienen:
So nehmen Sie an der monatlichen ifo Konjunkturbefragung teil
Der ifo Geschäftsklimaindex stellt einen der am meisten beachteten Konjunkturindikatoren dar. Derzeit nehmen einige Hundert Architekturbüros aller Fachrichtungen an dem Befragungspanel regelmäßig teil. Um die Repräsentativität sowie Aussagefähigkeit des Index im Bereich der Architekturbüros weiter zu erhöhen, freuen sich die Bundesarchitektenkammer und das ifo Institut über weitere Teilnehmer/-innen an der Umfrage, die nur wenige Minuten dauert.
Wie beurteilen Sie Ihre Geschäftslage und was sind Ihre Erwartungen für die nächsten Monate?
Registrieren Sie sich unter diesem Link für die monatliche Umfrage und erhalten Sie für Ihre Teilnahme im Gegenzug aktuelle Ergebnisse zur eigenen „Branche“ sowie zur Bau- und Immobilienwirtschaft.
Für Rückfragen und weiterer Hintergrundinformationen steht Ihnen Frau Hiersemenzel vom ifo Institut gern zur Verfügung (hiersemenzel@ifo.de).
ARCHIV: Ergebnisse der ifo Konjunkturumfrage für den Bereich Architektur
ifo Konjunkturumfrage Architektur 2. Quartal 2025
ifo Konjunkturumfrage Architektur 1. Quartal 2025
ifo Konjunkturumfrage Architektur 4. Quartal 2024
ifo Konjunkturumfrage Architektur 3. Quartal 2024
ifo Konjunkturumfrage Architektur 2. Quartal 2024
ifo Konjunkturumfrage Architektur 1. Quartal 2024
ifo Konjunkturumfrage Architektur 4. Quartal 2023
ifo Konjunkturumfrage Architektur 3. Quartal 2023
ifo Konjunkturumfrage Architektur 2. Quartal 2023
ifo Konjunkturumfrage Architektur 1. Quartal 2023
Wenden Sie sich jederzeit gerne an uns, wenn Sie Konjunkturumfragen aus den Jahren vor 2023 benötigen.