In dieser Sonderfolge blickt Kerstin Kuhnekath in Form eines Audio-Essays auf das Podcast-Medium selbst. Die Anzahl deutschsprachiger Architekturpodcasts ist in den Jahren seit der Pandemie enorm gestiegen. Das unbegrenzte Audio-Format eignet sich, um tiefer in spezifische Themen einzutauchen, als klassische Fachzeitschriften.
Stimmen transportieren Emotionen und machen das Denken und Schaffen wichtiger Akteur*innen unmittelbar erlebbar. Ob beim Joggen, im Auto oder beim Putzen: Podcasts bieten eine freie, flexible Bühne für den Diskurs.
Wie haben sich die Debatten über Politik, Technik, Klimaschutz und die Bauwende in den letzten Jahren verschoben? Warum tritt die klassische Architekturkritik zugunsten von Rahmenbedingungen in den Hintergrund? Und in wessen Auftrag wird eigentlich gesendet? Ein akustischer Deep Dive in das Denkarchiv unsere Branche.
Ein großer Dank geht an die Architekt:innen Eike Becker, Barbara Buser, Florian Fischer-Almanai, Anna Heringer, Angelika Hinterbrandner, Margit Sichrovsky und Edzard Schultz. Ihre Aussagen stammen ursprünglich aus den BAKBAK Bundesarchitektenkammer-Podcast-Interviews, standen nie in einem Zusammenhang und wurden hier von Kerstin Kuhnekath mit ihrem Einverständnis zu einem neuen Cluster zusammengeschnitten.
Sprecherin, Story, Musikredaktion, Sounddesign, Editing und Audioproduktion: Kerstin Kuhnekath, Berlin 2026