Vom 14. bis 20. September 2026 findet zum fünften Mal die bundesweite Woche der Klimaanpassung statt. Die vom Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) im Auftrag des Bundesumweltministeriums organisierte Aktionswoche macht sichtbar, wie vielfältig Klimaanpassung bereits heute umgesetzt wird. Kommunen, Fachverbände, soziale Einrichtungen, Wissenschaft und weitere Akteure beteiligen sich mit Veranstaltungen, Projekten und Aktionen.
Klimaanpassung ist auch Aufgabe der Architekten aller Fachrichtungen und Stadtplaner. Ob Schutz vor sommerlicher Überhitzung, Umgang mit Starkregen, wassersensible Stadtentwicklung, Verschattung und Begrünung oder die klimaresiliente Gestaltung von Gebäuden, Freiräumen und Quartieren: Viele entscheidende Weichen werden bereits in der Planung gestellt. Klimaanpassung muss deshalb von Anfang an integraler Bestandteil von Planungs- und Bauprozessen sein.
Die Bundesarchitektenkammer (BAKBAK Bundesarchitektenkammer) setzt sich seit Jahren dafür ein, die Rahmenbedingungen dafür zu verbessern. Bereits in ihrer Stellungnahme zum Klimaanpassungsgesetz hat die BAK die besondere Bedeutung der gebauten Umwelt für eine wirksame Klimaanpassung hervorgehoben. Aktuell fordert sie gemeinsam mit der Allianz für wasserbewusste Stadtentwicklung eine dauerhafte und verlässliche Finanzierung der Klimaanpassungsmaßnahmen sowie der anschließenden Erhaltungskosten und eine frühzeitige Einbindung der planenden Berufe.
Wie vielfältig die planerischen Antworten auf die Folgen des Klimawandels bereits sind, wird im Schwerpunkt „Klimaresilienz & Hitzeschutz“ in der August-Ausgabe des Deutschen Architekt (DABDAB Deutsches Architektenblatt) deutlich: Beiträge aus Planung, Forschung und kommunaler Praxis zeigen, wie Gebäude und Städte auch unter veränderten klimatischen Bedingungen durch planerische Lösungen für Hitzeschutz und klimaangepasste Gebäude bis hin zu partizipativen und wassersensiblen Freiflächenanlagen lebenswert gestaltet werden können.
Einen bundesweiten Überblick bietet die Website des Zentrums KlimaAnpassung, auf der die Aktivitäten gebündelt und nach Themen, Regionen und Veranstaltungsformaten recherchiert werden können.