Hinhören, wenn Raum verhandelt wird.
Baukultur ist als Spiegel der Gesellschaft immer auch politisch. Planung ist Praxis, Theorie und Auseinandersetzung zugleich. Es braucht Mut und Ausdauer, um Themen zu erkennen und an deren Weiterentwicklung zu arbeiten. Wer mitgestalten will, muss verstehen, wie und warum Entscheidungen getroffen werden – und welche Themen den Diskurs prägen. Genau hier setzt der Podcast Architektur, Stadt, Planung an. Seit sechs Jahren dokumentiert er Entwicklungen im Planungs- und Architekturbereich und ordnet sie ein – mit einem geschärften Blick für das größere Ganze.
Jede Staffel widmet sich einem Thema, das den Berufsstand bewegt: Relevanz und Verantwortung der Profession, Transformation in Zeiten gesellschaftlichen und klimatischen Umbruchs, neue Baupraktiken und Gestaltungskonzepte – und immer auch die politische Dimension des Bauens.
Hier wird nicht nur hörbar, was in Planungskreisen diskutiert wird, sondern auch, in welchem größeren Zusammenhang es steht: Perspektiven aus Disziplinen wie Wissenschaft, Philosophie oder Soziologie ergänzen die Stimmen aus der Praxis – um Themen umfassend zu begreifen. Es geht um Teilhabe, um Raumgerechtigkeit, um Antworten auf die Klimafrage und um das Selbstverständnis der Planenden selbst.
Internationale Gäste liefern Impulse und eröffnen Vergleichsräume. Der Podcast wird so zur Zeitkapsel einer sich wandelnden Branche. Statt PR gibt es tiefe Gespräche, statt fertiger Antworten kluge Fragen: Wie gelingt Transformation? Was heißt gerechtes Wohnen? Und wer übernimmt Verantwortung?
Moderiert von Kerstin Kuhnekath lädt der Podcast ein – zum Weiterdenken, zum Mitgestalten, zum Hinhören.