Die Auftragslage von Architektinnen und Architekten ist wie die Bauwirtschaft stark von der Investitionstätigkeit abhängig und somit erheblichen zeitlichen Schwankungen unterlegen. Zeiten mit extrem hohen Auftragsbeständen wechseln sich mit Zeiten ab, in denen um jeden Planungsauftrag gekämpft werden muss. Die umfangreiche Bau- und Sanierungstätigkeit im Gebäudebereich hat in den letzten Jahren zwar die Auslastung der Architekturbüros gestützt, gleichzeitig stellt der eingebrochene Wohnungsbau eine Belastung dar. Nach wie vor gibt es in vielen Bereichen einen Fachkräftemangel, was zu guten Arbeitsmarktchancen für Architekten führt.
Um die konjunkturelle Lage bei den deutschen Architekturbüros besser einschätzen zu können, hat die BAKBAK Bundesarchitektenkammer das ifoifo Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. Institut beauftragt, monatlich unter deutschen Architekturbüros das Geschäftsklima, die Geschäftslage und die -erwartungen zu ermitteln. Auch nach dem Auftragsbestand sowie der Entwicklung von Umsatz, Beschäftigtenzahl und Preisentwicklung wird in dem Panel monatlich gefragt. Zudem führen wir in unregelmäßigen Abständen und zu besonderen Situationen (Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Iran-Konflikt etc.) Sonderumfragen unter unseren selbstständigen Kammermitgliedern durch.
Aussagekräftiges Zahlenmaterial, Zeitreihen und Auswertungen der BAK zur konjunkturellen Lage der Architekten finden Sie auf diesen Seiten, ebenso wie die Verlinkung zu weiteren interessanten Studien und Konjunkturprognosen.